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Häufige Fragen zum Thema Radiologie

Allgemeine Patienteninformationen

Fragen zum Röntgen

Unsere Assistentin bringt Sie am Röntgengerät in die richtig Position und fertigt die Aufnahme an. Dies dauert nur wenige Sekunden. Anschließend werden die Bilder digital entwickelt - was einige Minuten dauert. Schon dann können Sie das Ergebnis zusammen mit dem Arzt am Befundungsmonitor betrachten und besprechen.

Eine besondere Vorbereitung ist für das Röntgen nicht nötig - allerdings sollten Sie eventuelle Voraufnahmen zum Vergleich und zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen mitbringen.

Fragen zur Computertomographie

Prinzipiell für alle Körperregionen mit den Vorteilen einer bequemen, schnellen und preisgünstigen Untersuchung - unverzichtbar (hier methodisch auch besser als die Kernspinuntersuchung) in der Lungendiagnostik.

Aber auch für:

  • Kopf und Gehirn
  • Knochen und Wirbelsäule
  • Bauch und Beckenorgane
  • Gefäßuntersuchugen
  • sowie als spezielle Vorsorgeuntersuchungen
  • Herz (Koronarkalk)
  • Knochendichtemessung
  • Darm (virtuelle Colonoskopie) 

Die Nachteile der CT-Untersuchung liegen in der Strahlenbelastung. Somit sollten CT-Untersuchungen bei Schwangeren dringend unterlassen werden. Auch sehr junge Patienten und Kinder sollten alternativ kernspintomographisch untersucht werden.  Ebenso können die jodhaltigen CT-Kontrastmittel nicht bei einer Schilddrüsenüberfunktion oder schlechter Nierenfunktion eingesetzt werden (alternative MRT!). 

Fragen zur Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Untersuchung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Sie werden dafür auf einer Liege in den Kernspintomographen gefahren. Sollten Sie unter Platzangst leiden, so können Sie ein Beruhigungsmittel bekommen - auch kann Sie eine vertraute Person mit in den Untersuchungsraum begleiten. Während der gesamten Untersuchung werden Sie von Außen überwacht - auch können Sie sich jederzeit über eine Notklingel und Sprechanlage verständlich machen. Wichtig für ein gutes Bildergebnis ist, dass Sie während der Untersuchung ganz ruhig liegen bleiben. Manchmal müssen wir Ihnen eine geringe Menge des gut verträglichen gadoliniumhaltigen MRT-Kontrastmittels in die Armvene spritzen. Wir verwenden dabei nur die hochwertigsten Präparate mit einem zirkulären Molekülaufbau, bei denen bislang noch keine Gadolinium-Ablagerungen in entsprechenden Hirnarealen beobachtet wurden. Die gesamte Untersuchung ist völlig schmerzfrei und ohne schädliche Strahlung für den Körper.

Da im Kernspintomographen ein sehr starkes Magnetfeld herrscht, müssen Sie vorher alle metallischen und magnetempfindlichen Gegenstände wie Uhren, Hörgeräte, Schmuck, Piercings, Zahnersatz, Geld und Kreditkarte in der Umkleidekabine lassen. Sollten Sie sonstige nicht entfernbare metallische Gegenstände (Gefäßclips, Prothese, Cochlea-Implantate, Insulinpumpen, Metallsplitter) im Körper haben, informieren Sie bitte unser Personal. In den allermeisten Fällen wird trotzdem eine MRT-Untersuchung möglich sein. Patienten mit Herzschrittmachern dürfen nicht im MRT untersucht werden! Hier können wir aber alternativ die Computertomographie anbieten.

Fragen zur Prostatauntersuchung

Vergleichbar dem Brustkrebs der Frau, wo Vorsorgeuntersuchungen mindestens alle 2 Jahren vorgesehen sind, ist der Prostatakrebs die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. Die Tastuntersuchung, der Ultraschall und die PSA-Wertbestimmung durch den Urologen können eine erste Vorinformation geben. Bevor eine eingreifende stanzbioptische ungezielte Gewebeuntersuchung der Prostata erfolgt kann die multiparametrische Prostata-MRT-Untersuchung die genaue Prostata-Anatomie abbilden und wie auf einer Landkarte tumorverdächtige Regionen aufzeigen. Danach kann gezielt punktiert werden. 
Liegt (nach Stanzbiopsie) ein Prostatakrebs vor, kann die MRT zeigen, ob der Tumor innerhalb des Organs wächst oder die Kapsel schon überschritten hat - dies ist entscheidend für die Therapieplanung, ob zum Beispiel noch eine Heilung mit Operation möglich ist oder eine Bestrahlung mit Chemotherapie sinnvoll erscheint. Ebenso können wenig aggressive Tumoren ausgesondert werden bei denen noch keine eingreifende Therapie nötig ist und noch abgewartet und kontrolliert wird. Die Prostata-MRT selbst dauert ca. 30 Minuten, während der Untersuchung wird das sehr gut verträgliche Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt. Es werden Aufnahmen des gesamten Beckens, speziell hochaufgelöste Prostata-Bilder und funktionelle Sequenzen angefertigt. Das Untersuchungsergebnis wird gleich mit Ihnen besprochen, die Untersuchungsdaten auf DVD und Papierausdrücke können Sie gleich mitnehmen. 

Fragen zur Mammographie

Die Untersuchung richtet sich grundsätzlich an Frauen ab 50 Jahren, alle 2 Jahre. Liegen bestimmte Riskofaktoren vor (z.B. Brustkrebs bei nahen Verwandten) sind jährliche Mammographien schon ab ca. 40 Jahren empfehlenswert. Natürlich sollten Sie sich sofort untersuchen lassen, wenn Sie selbst einen Knoten tasten oder die Brust schmerzt. 

Fragen zur Knochendichtemessung

Die Osteoporose ist eine der häufigsten Erkrankungen im Alter.
Rechtzeitig erkannt kann heutzutage effektiv behandelt und Knochenbrüche vermieden werden. Eine Erstuntersuchung ist am dem 50. Lebensjahr empfohlen,
insbesondere bei Risikofaktoren wie 

  • Rauchen - längere Cortisontherapie oder Heparintherapie
  • schlanker Körperbau
  • Osteoprosefälle in der Familie
  • chronische Darmerkrankungen oder Schilddrüsenüberfunktion