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Digitales Röntgen

Die altbewährte, schnelle Methode zur Basisuntersuchung von Lunge, Knochen, Gelenken und der Wirbelsäule. Das klassische Röntgen ist ein altbewährtes Verfahren, richtig eingesetzt bietet es eine Fülle an Informationen.

Dank digitaler Technik ist diese Untersuchungsmethode stets in gleichbleibend hoher Qualität und mit deutlich geringerer Strahlung als früher.

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Unsere Assistentin bringt Sie am Röntgengerät in die richtig Position und fertigt die Aufnahme an. Dies dauert nur wenige Sekunden. Anschließend werden die Bilder digital entwickelt - was einige Minuten dauert. Schon dann können Sie das Ergebnis zusammen mit dem Arzt am Befundungsmonitor betrachten und besprechen. 

Wie bereite ich mich vor?

Eine besondere Vorbereitung ist für das Röntgen nicht nötig - allerdings sollten Sie eventuelle Voraufnahmen zum Vergleich und zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen mitbringen. 

Einsatzgebiet

  • Basisuntersuchungen
  • Knochenbrüche
  • Lunge
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Computertomographie

Die CT arbeitet noch mit Röntgenstrahlung, dies aber mithilfe moderner Computertechnologie. So entstehen in kürzester Zeit hochaufgelöste Schichtbilder von Knochen, der Lunge und Weichteilen.
Die moderne Kombination aus Röntgenstrahlen und Computertechnologie: während der Untersuchung rotieren eine spezielle Röntgenröhre und ein Detektorkranz um den Körper des Patienten. Es werden sehr dünne Schichten im Submillimeterbereich angefertigt, woraus dann später die interessierenden Befunde in verschiedenen Ebenen zur Verdeutlichung rekonstruiert werden können. Die Untersuchung zur Bilddatengewinnung dauert einige Sekunden, die Nachbearbeitung am Computer wenige Minuten, so dass das Ergebnis schon nach ca. einer viertel Stunde mit dem Arzt besprochen werden kann.

Unser Gerät kann nicht nur schnell untersuchen, es ist auch durch die moderne Detektortechnologie und der an die Körperanatomie automatisch anpassbare Dosisregelgung ("care dose") strahlensparend. Zusätzlich gibt es spezielle Niedrigdosisprogramme für die einzelnen Organe. So kann zum Beispiel die gesamte Lunge hochaufgelöst mit fast derselben Dosis wie ein normales Lungenröntgen untersucht werden. Die Nachteile der CT liegen in der Strahlenbelastung (keine Untersuchung von Schwangeren, Kinder sollten ins MRT) und dem, verglichen mit der MRT geringerem, Weichteilkontrast. Auch können die jodhaltigen CT-Kontrastmittel nicht bei Schilddrüsenüberfunktion oder schlechter Nierenfunktion eingesetzt werden (Alternative MRT).

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Nach einer Vorabinformation durch unsere Informationsbroschüre und einem Gespräch mit unserer Röntgenassistentin und dem Arzt werden Sie zur Untersuchung auf der CT-Liege gelagert. Diese Liege wird dann in den Ring des Computertomographen gefahren - dabei sind Sie immer über Sprech- und Sichtkontakt mit unserer Assistentin verbunden. 
Die Untersuchung selbst werden Sie nicht spüren und nur ein leises Summen beim Rotieren der Röhre hören. Dies dauert nur wenigen Sekunden. Bei Untersuchungen des Gehirns, des Brust- und Bauchraumes ist es meist nötig ein Kontrastmittel zu geben. Dieses wird über die Armvene einspritzt. Das Kontrastmittel ist sehr gut verträglich und nur in extrem seltenen Fällen kann es zu leichteren allergischen Reaktionen kommen. Während das Kontrastmittel gespritzt wird, können Sie ein leichtes Wärmegefühl spüren  - dies ist völlig ungefährlich und klingt innerhalb von Sekunden wieder ab. 

Wie bereite ich mich vor?

Bringen Sie bitte eventuelle alte Voraufnahmen mit - dies hilft Doppeluntersuchungen zu vermeiden und ist wichtig für Verlaufskontrollen. Sie müssen zu der Untersuchung nicht nüchtern sein, sollten bei Bauchuntersuchungen aber 2 Stunden vorher nichts essen. 
Wird Kontrastmittel gegeben (Kopf-, Brust- und Bauchuntersuchungen) benötigen wir - falls vorhanden - Laborwerte über die Nieren- und Schilddrüsenfunktion (Kreatinin und TSH). Informieren Sie uns auch über Ihre übrige Medikamenteneinahme, sollten Sie für Ihre Zuckererkrankung Metformin erhalten, ist es ratsam dieses 2 Tage nach der Untersuchung abzusetzen. Ganz wichtig ist es, uns frühere Unverträglichkeitsreaktionen mit jodhaltigen Kontrastmitteln mitzuteilen. So vorbereitet und informiert können wir eine schnelle, gefahrlose und erfolgreiche CT-Untersuchung durchführen. 

Einsatzgebiet

  • Kopf und Gehirn
  • Knochen und Wirbelsäule
  • Bauch- und Beckenorgane
  • Gefäßuntersuchungen
  • spezielle Untersuchung fürs Herz
  • Knochendichtemessung
  • Darm (virtuelle Colonoskopie)
  • spezielle Vorsorgeuntersuchung
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Kernspintomographie

Die modernste Technik in der Radiologie. Sie arbeitet mit Radiowellen in einem starken Magnetfeld. Vollkommen unschädlich für den menschlichen Körper und einsetzbar für fast alle Fragestellungen der bildgebenden Diagnostik.
Die Kernspintomographie gilt allerdings auch als das jüngste und komplizierteste Verfahren in der bildgebenden Diagnostik. Erste Aufnahmen wurden etwa 1984 gemacht und seitdem ständig weiter entwickelt. 2003 wurde diese Methode mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

In der Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie werden ausgesendete Signale von Wasserstoffprotonen des Körpers zur Bilderzeugung verwendet. Diese Signale entstehen, wenn sich die Protonen wieder dem starken Magnetfeld in der Röhre angleichen (nachdem sie vorher über Radiowellen abgelenkt waren).

Dieses ausgesendete Signal nennt sich die "Kernspinresonanz", wovon diese Methode ihren Namen hat. Der große Vorteil dieser Untersuchung ist, dass sie gänzlich ohne Röntgenstrahlen auskommt und somit für den menschlichen Körper völlig unschädlich ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Sie werden dafür auf einer Liege in den Kernspintomographen gefahren. Sollten Sie unter Platzangst leiden, so können Sie ein Beruhigungsmittel bekommen - auch kann Sie eine vertraute Person mit in den Untersuchungsraum begleiten. Während der gesamten Untersuchung werden Sie von Außen überwacht - auch können Sie sich jederzeit über eine Notklingel und Sprechanlage verständlich machen. Wichtig für ein gutes Bildergebnis ist, dass Sie während der Untersuchung ganz ruhig liegen bleiben. Manchmal müssen wir Ihnen eine geringe Menge des gut verträglichen gadoliniumhaltigen MRT-Kontrastmittels in die Armvene spritzen. Wir verwenden dabei nur die hochwertigsten Präparate mit einem zirkulären Molekülaufbau, bei denen bislang noch keine Gadolinium-Ablagerungen in entsprechenden Hirnarealen beobachtet wurden. Die gesamte Untersuchung ist völlig schmerzfrei und ohne schädliche Strahlung für den Körper. 

Wie bereite ich mich vor?

Da im Kernspintomographen ein sehr starkes Magnetfeld herrscht, müssen Sie vorher alle metallischen und magnetempfindlichen Gegenstände wie Uhren, Hörgeräte, Schmuck, Piercings, Zahnersatz, Geld und Kreditkarte in der Umkleidekabine lassen. Sollten Sie sonstige nicht entfernbare metallische Gegenstände (Gefäßclips, Prothese, Cochlea-Implantate, Insulinpumpen, Metallsplitter) im Körper haben, informieren Sie bitte unser Personal. In den allermeisten Fällen wird trotzdem eine MRT-Untersuchung möglich sein. 
Patienten mit Herzschrittmachern dürfen nicht im MRT untersucht werden! 
Hier können wir aber alternativ die Computertomographie anbieten. 

Einsatzgebiet

  • Gehirn und Nerven
  • Gelenke und Weichteile
  • Wirbelsäule und Bandscheibe
  • Bauch- und Beckenorgane
  • Gefäßuntersuchungen
  • Brustdrüse (Mamma MRT)
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Digitale Mammographie

Mit der Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust lässt sich Brustkrebs im Frühstadium erkennen. So früh, dass eine Heilung möglich ist. Wir untersuchen mit der innovativen digitalen Mammographie mit den Vorteilen einer gerinen Strahlendosis und einem hohen Bildkontrast auch bei dichtem Drüsengewebe. 

Ergänzt wird die Röntgenuntersuchung der Brust durch die hochauflösende Mammasonographie (vor allem wichtig bei dichtem Drüsengewebe und jungen Patientinnen), so wie bei speziellen Fragestellungen durch die MR-Mammographie.

 

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Während der gesamten Untersuchung werden Sie einfühlsam von einer speziell geschulten Assistentin begleitet, die Ihnen jeden Schritt erklärt. Zur Aufnahme muss die Brust kurzzeitig komprimiert werden. Dies ist völlig ungefährlich, kann aber manchmal etwas unangenehm sein. Die gesamte Röntgenuntersuchung selbst dauert nur wenige Minuten - nach der Bildentwicklung untersucht Sie dann der Arzt. Sie besprechen ausführlich das Ergebnis. Meist wird noch eine ergänzende Ultraschalluntersuchung angeschlossen. Bei sehr dichtem Drüsengewebe und weiterhin unklaren Befunden kann eine Kerspintomographie der Brust empfohlen werden. 

Wie bereite ich mich vor?

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Falls Sie noch einen regelmäßigen Monatszyklus haben, so sollten Sie den Untersuchungstermin auf die ersten Tage nach der Monatsblutung legen - die Brust ist dann weniger druckempfindlich und besser beurteilbar. Bitte bringen sie etwaige Voraufnahmen zur Untersuchung mit. 

Einsatzgebiet

  • Für Frauen ab 50
  • Sollte alle 2 Jahre stattfinden
  • Bei Risiko jährlich zu empfehlen
  • Bei Knoten und Schmerzen
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Knochendichtemessung

Sie zeigt Ihnen, wie fest Ihr Knochen ist. Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung, kann heute aber wirkungsvoll behandelt werden. Wir messen die Knochendichte bei Ihnen mittels der quanitativen Computertomographie (QCT). Dies ist die weitaus genaueste Messmethode, da hier selektiv an drei Lenden-Wirbelkörpern die Dichte der Spongiosa (das Wirbelkörperinnere) und der Knochenschale bestimmt werden. Bei anderen Methoden (z.B. DEXA-Verfahren) werden oft Verkalkungen der Hauptschlagader oder abnutzungsbedingte Veränderungen fälschlicherweise mitgemessen. 

Auch erhalten wir bei unserer Methode zusätzlich ein seitliches Röntgenbild der Wirbelsäule, das uns über eventuelle osteoporotische Wirbelkörperformveränderungen und -frakturen oder Abnutzungserscheinungen informiert. Die Untersuchung wird an unserem Computertomographen durchgeführt, sie ist völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Die Strahlenbelastung dabei ist äußerst gering.

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Osteoporose ist eine der häufigsten Erkrankungen im Alter. Rechtzeitig erkannt kann heutzutage effektiv behandelt und Knochenbrüche vermieden werden. Informieren Sie sich direkt bei uns über die Untersuchung.

Wie bereite ich mich vor?

Keine weitere Vorbereitung nötig

Einsatzgebiet

  • Osteoporose
  • Knochendichte
  • Wirbelsäulenprobleme
  • Rauchen
  • längere Cortisontherapie
  • Heparintherapie
  • chronische Darmerkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
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