Die CT arbeitet noch mit Röntgenstrahlung, dies aber mithilfe moderner Computertechnologie. So entstehen in kürzester Zeit hochaufgelöste Schichtbilder von Knochen, der Lunge und Weichteilen.
Die moderne Kombination aus Röntgenstrahlen und Computertechnologie: während der Untersuchung rotieren eine spezielle Röntgenröhre und ein Detektorkranz um den Körper des Patienten. Es werden sehr dünne Schichten im Submillimeterbereich angefertigt, woraus dann später die interessierenden Befunde in verschiedenen Ebenen zur Verdeutlichung rekonstruiert werden können. Die Untersuchung zur Bilddatengewinnung dauert einige Sekunden, die Nachbearbeitung am Computer wenige Minuten, so dass das Ergebnis schon nach ca. einer viertel Stunde mit dem Arzt besprochen werden kann.

Unser Gerät kann nicht nur schnell untersuchen, es ist auch durch die moderne Detektortechnologie und der an die Körperanatomie automatisch anpassbare Dosisregelgung ("care dose") strahlensparend. Zusätzlich gibt es spezielle Niedrigdosisprogramme für die einzelnen Organe. So kann zum Beispiel die gesamte Lunge hochaufgelöst mit fast derselben Dosis wie ein normales Lungenröntgen untersucht werden. Die Nachteile der CT liegen in der Strahlenbelastung (keine Untersuchung von Schwangeren, Kinder sollten ins MRT) und dem, verglichen mit der MRT geringerem, Weichteilkontrast. Auch können die jodhaltigen CT-Kontrastmittel nicht bei Schilddrüsenüberfunktion oder schlechter Nierenfunktion eingesetzt werden (Alternative MRT).

Häufig gestellte Fragen

Wie läuft die Untersuchung ab?

Nach einer Vorabinformation durch unsere Informationsbroschüre und einem Gespräch mit unserer Röntgenassistentin und dem Arzt werden Sie zur Untersuchung auf der CT-Liege gelagert. Diese Liege wird dann in den Ring des Computertomographen gefahren - dabei sind Sie immer über Sprech- und Sichtkontakt mit unserer Assistentin verbunden. 
Die Untersuchung selbst werden Sie nicht spüren und nur ein leises Summen beim Rotieren der Röhre hören. Dies dauert nur wenigen Sekunden. Bei Untersuchungen des Gehirns, des Brust- und Bauchraumes ist es meist nötig ein Kontrastmittel zu geben. Dieses wird über die Armvene einspritzt. Das Kontrastmittel ist sehr gut verträglich und nur in extrem seltenen Fällen kann es zu leichteren allergischen Reaktionen kommen. Während das Kontrastmittel gespritzt wird, können Sie ein leichtes Wärmegefühl spüren  - dies ist völlig ungefährlich und klingt innerhalb von Sekunden wieder ab. 

Wie bereite ich mich vor?

Bringen Sie bitte eventuelle alte Voraufnahmen mit - dies hilft Doppeluntersuchungen zu vermeiden und ist wichtig für Verlaufskontrollen. Sie müssen zu der Untersuchung nicht nüchtern sein, sollten bei Bauchuntersuchungen aber 2 Stunden vorher nichts essen. 
Wird Kontrastmittel gegeben (Kopf-, Brust- und Bauchuntersuchungen) benötigen wir - falls vorhanden - Laborwerte über die Nieren- und Schilddrüsenfunktion (Kreatinin und TSH). Informieren Sie uns auch über Ihre übrige Medikamenteneinahme, sollten Sie für Ihre Zuckererkrankung Metformin erhalten, ist es ratsam dieses 2 Tage nach der Untersuchung abzusetzen. Ganz wichtig ist es, uns frühere Unverträglichkeitsreaktionen mit jodhaltigen Kontrastmitteln mitzuteilen. So vorbereitet und informiert können wir eine schnelle, gefahrlose und erfolgreiche CT-Untersuchung durchführen. 

Einsatzgebiet

  • Kopf und Gehirn
  • Knochen und Wirbelsäule
  • Bauch- und Beckenorgane
  • Gefäßuntersuchungen
  • spezielle Untersuchung fürs Herz
  • Knochendichtemessung
  • Darm (virtuelle Colonoskopie)
  • spezielle Vorsorgeuntersuchung
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