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MRT und CT des Herzens

Herzerkrankungen sind eine der Hauptursachen für Tod und Invalidität im Alter.

Der "Herz-Check" informiert Sie über die Leistungsfähigkeit des Herzens und darüber, ob Durchblutungsstörungen oder Gefäßveränderungen bzw. -verkalkungen (als Risikofaktor) vorliegen.

Die Kardio-MRT untersucht das schlagende Herz

Sie zeigt uns:

  • frühe regionale Durchblutungsstörungen (die einem Infarkt vorausgehen können) über Wandbewegungsveränderungen oder Einschränkungen in der Perfusionsuntersuchung
  • die genaue Ausdehnung eines Infarktes, was entscheidend für eventuelle Gefäßoperationen- oder interventionen ist
  • die Pumpleistung des Herzens
  • anatomisch exakt die Form und die Funktionalität sämtlicher Herzklappen
  • krankhafte Veränderungen der Herzform (zum Beispiel Kardiomyopathie)
  • entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels und des Herzbeutels (Myokarditis bzw. Perikarditis)
  • Tumoren des Herzens und Thrombosen in den Herzhöhlen

 

Wie läuft die Herz-MRT ab?

In bequemer Rückenlage dauert sie etwa 30-40 Minuten. Zunächst wird Form und Funktion in Ruhe untersucht. Je nach Fragestellung erhalten Sie dann ein Medikament (Adenosin) das eine Belastungssituation simuliert. Dabei oder anschließend wird Kontrastmittel injiziert um die Herzmuskeldurchblutung darzustellen und Infarktnarben oder Entzündungsherde aufzudecken. Eine spezielle Vorbereitung ist für diese Untersuchung nicht nötig.
Jedoch sollten Sie entsprechende Vorbefunde (EKG, Herzecho oder Operationsbericht) mitbringen. Sie bleiben während der gesamten Untersuchung unter ärztlicher Überwachung. Wichtig: Herzschrittmacherträger können im MRT nicht untersucht werden.

 

Herz-CT

Arteriosklerose mit Verkalkungen der Herzkranzgefäße sind oft die Ursache für den Herzinfarkt. Bei atypischen Beschwerden im Brustkorb kann eine CT des Herzens den Kalknachweis in den Herzkrankgefäßen erbringen und ihr persönliches Risiko auf einen Herzinfarkt eingrenzen. Alternativ zur invasiven Herzkatheteruntersuchung ist eine CT-Angiographie der Herzkranzgefäße möglich (empfehlenswert z.B. bei unspezifischem Brustschmerz und bei Patienten mit erhöhten Risikofaktoren wie Rauchern oder Hochdruckerkrankten).